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Vom Winterchaos ins Blütenwunder

Der März ist geschafft – und was für einer das war!
Zwischen dicken Schneeflocken und zaghaften Sonnenstrahlen hat mein Garten dieses Jahr wirklich alles gegeben. Ehrlich gesagt: Ich auch. Denn während der Winter sich noch einmal richtig austoben durfte, stand ich schon mit hochgekrempelten Ärmeln bereit – bewaffnet mit Gartenschere und einer guten Portion Frühlingsoptimismus. Ich warte (auch wenn es schwerfällt) aber immer, bis der Schnee wirklich weg ist und die Tage wärmer sind – nicht nur wegen mir, sondern auch wegen der kleinen Gartenbewohner. In den trockenen Halmen und Stängeln überwintern nämlich viele Insekten, und die dürfen in Ruhe aufwachen, bevor hier groß aufgeräumt wird.
Der große Rückschnitt von Gräsern und Stauden? Erledigt! (Na gut… fast. Ein paar trockene Halme schauen mich immer noch vorwurfsvoll an.) Aber es ist jedes Jahr das gleiche kleine Wunder: Kaum ist das Alte weg, zeigt sich schon das Neue – frisch, mutig und ein bisschen ungeduldig.
Und jetzt? Jetzt legt der Garten richtig los.
Die Magnolien stehen in voller Blüte, als hätte sie den Schnee einfach ignoriert. Ein zartes „Ich bin dann mal Frühling“ in Rosa und Weiß.
Und überall im Garten wachsen die Lenzrosen, die sich tapfer durch die letzten kalten Tage gekämpft haben.
Ich liebe diese Zeit, in der alles wieder beginnt. Dass selbst nach Schneechaos und kalten Fingern plötzlich wieder Leben, Farbe und ein bisschen Magie zurückkommen.
Also: März, du warst wild. Aber jetzt darfst du gehen.
April, ich bin bereit – und mein Garten auch...
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