Narzissenliebe

 

Manchmal frage ich mich ja, ob ich meinen Garten gestalte – oder ob er mich.

Bestes Beispiel: unser Weinspalier. Die Idee war eigentlich ganz harmlos. Ein bisschen Jungfernkraut, damit man den Bereich schön begehen kann. Tja… „ein bisschen“ ist im Garten bekanntlich ein dehnbarer Begriff. Inzwischen breitet es sich aus, als hätte es ganz eigene Pläne. 

Und mittendrin: der Entenfelberich, der im Sommer und Herbst erscheint. Der hat beschlossen, dass er sich seinen Platz nicht einfach nehmen lässt – da wird gerangelt, geschoben und behauptet. 

Aber – und das ist das Schönste daran – darunter wachsen sie im Frühling einfach durch: meine Narzissen. 

Gefüllte und ungefüllte, in Weiß und Gelb, große und kleine. Ganz unbeeindruckt vom kleinen Gerangel über ihnen schieben sie sich jedes Jahr wieder ans Licht.

Und genau so fühlt es sich an: ein wenig wild, herrlich ungeordnet – und voller Leben. Und ganz ehrlich? Genau so mag ich es.


 

Kommentare

  1. Schön schaut das aus, ich liebe Narzissen und wenn sie jedes Jahr mehr und wilder werden, ist das doch eine schöne Sache.
    Ganz lieben Gruß
    Nicole

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  2. Ja, manchmal wird oberirdisch um Wurzelplatz und Sonnenlicht gekämpft (schräge Vorstellung) und tiefer haben die Zwiebeln der Narzissen einfach andere Pläne. Aber das mag ich so, wenn man einen Garten so bepflanzen kann, dass die Jahreszeiten unterschiedlich blühen
    Liebe Grüße
    Nina

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  3. Was für ein Narzissenmeer, das schaut sssssoooo schön aus.

    Liebe Grüße
    von Anke

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